Die Fabrik, Mittlerer Hasenpfad in Frankfurt
 

Auf der Suche nach der Bühne von morgen...

Fünfunddreißig Jahre Kammeroper waren auch fünfunddreißig Jahre Wanderschaft. An über zwanzig verschiedenen Spielorten hat das Ensemble bisher die Zelte für seine Produktionen aufgeschlagen. Fast jeden Blick auf ein Aufführungsplakat verbindet der interessierte Betrachter bereits routiniert mit der Frage: „Wo spielen sie diesmal?“, um beinahe genauso oft einen neuen Spielort als Antwort zu erhalten.

Die zweite Oper Frankfurts ist eine Wanderdüne in der städtischen Kulturlandschaft. In der steten Suche nach geeigneten Spielstätten liegen Reiz und Risiko immer dicht beieinander. Selbst das erfolgreiche Ende einer solchen Suche ist stets nur Kompromiss, denn zumeist besitzen auch szenisch reizvolle Räume Nachteile in anderer Hinsicht, weil sie in der Regel nicht für eine Musiktheaternutzung gebaut wurden.

Rainer Pudenz’ risikofreudiger Spürsinn für den richtigen Raum zum richtigen Stück traf dennoch immer ins Schwarze, auch und gerade bei den exotischeren Spielstätten, die oft durch die Kammeroper ihre musiktheatralische Feuertaufe erhielten.

 

   
Alle Spielorte von 1982 bis 2017 im Überblick:
Frankfurt
Palmengarten, Musikpavillonl
Altes Frankfurter Brauhaus
Cantate-Saal - Fliegende Volksbühne
Fachhochschule Frankfurt / Audimax
Finkenhof
Freimaurerloge "Zur Einigkeit"
Gallustheater
Goethe Theater
Hauptzollamt Domplatz
Holzhausenschlösschen
Internationales Theater Frankfurt
Kastanienallee
Künstlerhaus Mousonturm
Luthergemeinde
Naxosfabrik
Palmengarten, Galerien des Palmenhauses
Theater Willy Praml
Unitarische Freie Religionsgemeinde
Werner-von-Siemens-Schule
Gastspielorte
Augustinum Heidelberg
Centro Studi Villa Serbelloni
The Rockefeller Foundation Bellagio
Kloster Walkenried
Schlossruine Heidelberg
Stiftsruine Bad Hersfeld
Teatro della Compagnia Florenz
Theater am Ebertplatz Oberhausen
Schlossplatz Hanau
Comoedienhaus Wilhelmsbad Hanau

Hanauer Sommernacht
Schloss Wilhelmsbad


 
 
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