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Frankfurter Rundschau
Für den diesjährigen Freiluft-Spaß in der
Konzertmuschel kehrt die Frankfurter Kammeroper unter
der Leitung und der Regie von Rainer Pudenz damit zu
ihrer Hochsommerkernkompetenz zurück: Rossini als
handfester Spaß mit feinster Musik. Der musikalische
und der Handlungsverlauf der „Farsa" sind ideal dafür.
Braut mit der Peitsche ist Megan Henry, deren
höhensicherer Sopran eine Bank des Abends ist. Das
virile Windei ist Thomas Peter, der wie immer auch die
deutsche Fassung hergestellt hat und einen sonoren
Buffopart bietet. An seiner Seite Leon Tchakachow als
strapazierfähiger Diener, der junge Bariton macht was
draus. David Jakob Schläger ist Megan Henrys würdiges
Tenor-Pendant, unangestrengt, sauber. Anna Baumgartner
ist die silbrig singende Ernestina, die Frau, die
Parmenione nimmt, wie er halt ist: ein Schlingel, aber
liebenswert. Gute Laune liegt über allem...
FAZ
Oper
zu genießen, fängt bei der
Kammeroper mit dem Text an
...Dirigent Stanislav
Rosenberg zeigt, was alles an
Köstlichkeiten in diesem
Frühwerk steckt, das Tempo,
der musikalische Esprit, die
wundervollen Ensemble-
partien, die man aus den
späteren Großtaten Rossinis
kennt. Ein Glück, dass der
Musikpavillon im Frankfurter
Palmengarten groß genug ist
für kleine Opern, das
Orchester mit fast zwei
Dutzend Musikern, einige
blutjunge darunter, vor der
Bühne und dicht am Publikum.
Das weiß, was es an den
sommerlichen Inszenierungen
der Kammeroper hat, diesmal
wieder in der Regie von Rainer
Pudenz.
orpheus Rossinis
„Farsa“ bringt italienisches
Lebensgefühl in den
Palmengarten. Dass ein so
großer Klangkörper bei der
finanziellen Ausstattung die
Abende stemmt, ist auch schon
ein Wunder. Äußerst
wohlwollend ist, dass die Oper
in einem modernen Deutsch
daherkommt.
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Zitate aus der FAZ:
"So wie das
Libretto Deutungen anbietet und sie ironisch
bricht, nimmt auch die Musik immer wieder
überraschende Wendungen.“
„mit Haltung und
Können: Mezzosopranistin Dzuna Kalnina“
"Wenn ihre Laune es
will, führt Montfort ihr Stimme noch höher“
Zitate aus der FR:
"Die Musiker in
kongenialer Eintracht“
"rhythmisierte,
motorische Musik, Idiome des Walzers, des
Weill-Songtyps und neo-Barock“
"Rosenberg das
eigentliche Zentrum des Geschehens“
"Die Gesangstexte
hatten einen wachen, kessen Hof.“
"Dzuna Kalninas
sicher geführtes dunkles Timbre, Nicola
Montfort als KI in hellem Ton, der
Assoziationen zu hoffmannesk-offenbach'scher
Puppenhaftigkeit zuließ.“ |
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"Es ist die Kammeroper
Frankfurt, die uns den großen Gefallen tut, eine
Inszenierung als Sommerspaß mit großem Pipapo in
die
Konzertmuschel des Palmengartens zu bringen. Das
Orchester dokumentiert Wertigkeit und Feinheit der
Musik.“ - FR
„Die Inszenierung nimmt so von der ersten Minute
an Schwung auf.“ - FNP
„Das geht auch heute noch dem Publikum ohne Umweg
ins Herz.“ - FAZ
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"Handverlesen
kombiniert, beherzt dargeboten, ein Abend in einem
bezaubernden Dazwischen. Zugleich ist man auch
in einem Max-Beckmann-Tanzlokal, in dem man jetzt
sofort schwofen und swingen müsste“ - FR
„Raffinierte Orchestrierung: man staunt, was
ein Klavier, ein Schlagzeug und zwei Saxofone
aus den Melodien machen: das klingt schlank,
immer originell!“ - FAZ
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Pressestimmen
FAZ:
Dem Dirigenten Stanislav Rosenberg, der auch die
deutsche Übersetzung des Librettos besorgte, muss man
eine facettenreiche, vom Kammerorchester sensibel und
hochmotiviert erfasste Auslegung der Partitur
attestieren….
FR:
Dzuna Kalnina, die hier ihr Regiedebüt gibt, sorgt
dafür, dass das Tanzbare auch ein bisschen getanzt
wird. Kalnina ignoriert nicht, dass das alles im Land
der Kauriskmäki-Filme stattfindet. Man ist
leidenschaftlich und doch verhalten.
hr2-Frühkritik:
… gut
inszeniert und mit viel Schwung auf die Bühne gebracht
…
… die Aufführung besticht durch das Spiel der
Mitwirkenden… das hat Tempo und Witz… eine komische
Oper im besten Sinne, und sie ist nicht nur gut
gespielt, sondern auch sehr gut gesungen - eine tolle
Ensemble-Leistung. Diese Sommeroper sollte man sich
nicht entgehen lassen.
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Die Kammeroper Frankfurt gibt auch in diesem Jahr Konzerte
in Frankfurter
Senioreneinrichtungen
Die Kammeroper Frankfurt e.V. ist die einzige freie
Opernbühne weit und breit. Sie ist als gemeinnütziger
Verein organisiert und spielt seit 40 Jahren an
unterschiedlichen Orten und ausschließlich in
deutscher Sprache. Die Kammeroper Frankfurt
schafft anspruchsvolles und innovatives Musiktheater
und ihre Produktionen haben eine unverwechselbare,
originelle und einzigartige Handschrift.
Das
zentrale Anliegen der Kammeroper Frankfurt ist es,
einer größeren Zahl von Menschen die Pforten zur
herrlichen Welt der Oper zu öffnen und Oper als
Musiktheater neu entdecken zu lassen. Der Vorteil,
Opern in deutscher Sprache zu spielen, liegt in der
Klarheit und dem unvermischten Verstehen, was Oper
attraktiv macht.
Wir wollen die Oper
qualitativ popularisieren, Schwellenängste mit dem
klassischen Genre überwinden und Menschen einen neuen
intelligenten Zugang ermöglichen, der nichts mit dem
Event- Karussell internationaler Opernhäuser zu tun
hat.
Auch möchten wir dem Image der Oper,
„Spielwiese der gesellschaftlichen Oberschicht“ zu
sein, etwas entgegensetzen und zeigen, wie nah die
Oper an allen Menschen sein kann, ganz gleich, ob dort
persönliche Schicksale, gesellschaftliche Konflikte
oder die Lebensfreude verhandelt werden.
Oper ist Leidenschaft, Schicksal, Liebe, Triumph und
Verzweiflung, es ist alles was in einem Menschen und
zwischen Menschen stattfinden kann. Und es findet
überall statt, wie auch die Kammeroper Frankfurt auch
schon überall gespielt hat. Durch die verschiedenen
Spielorte in verschiedenen Stadtteilen in Frankfurt
geht man auf den Rezipienten zu.
In ungewohntem Rahmen
wirkt Oper transparent, verdaulich, verständlich, es
öffnet Horizonte und bringt das Genre Oper in die
breite Gesellschaft. Oper für alle!
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Die Konzerte werden ermöglicht
durch die Feith Stiftung

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