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In Vorbereitung Sommer 2017

Kammeroper Frankfurt im Palmengarten

Giuseppe Verdi

Ein Maskenball

Melodrama in drei Akten, Text von Antonio Somma
In neuer deutscher Übersetzung von Thomas Peter

Premiere: 15. Juli
weitere Aufführungen: 21., 22., 23., 26., 28., 29., 30. Juli und 2., 4., 5., 9., 11., 12. August 2017
jeweils 19.30 Uhr Bei Regen findet die Aufführung konzertant statt.

Leitung: Erd, Pudenz, Vilagrasa, Keller, Berghoff, Bresgen, Beiner
Mitwirkende: Solisten, Chor und Orchester der Kammeroper Frankfurt
Aufführungsort: Orchestermuschel/Musikpavillon im Palmengarten
Eingang: Bockenheimer Landstraße/Palmengartenstraße 11 und Siesmayerstraße 63

 

Als Giuseppe Verdi vom neapolitanischen "Teatro di San Carlo" den Auftrag bekam für das Jahr 1858 ein Werk zu schreiben,
klagte er: "Ich befinde mich in einem wahren Inferno und verfluche die Stunde,
als ich den Kontrakt unterschrieb." Als Sujet dieses Projektes hatte Verdi Eugène Scribes Libretto "Gustave III. ou le bal masqué" gewählt,
welches das Attentat im Jahre 1792 auf Schwedens König Gustaf III thematisiert.

Das Thema war hochaktuell, denn nur einige Monate zuvor misslang das Attentat Graf Orsinis auf Napoleon III.,
wodurch das Ende der Bourbonen-Herrschaft in Neapel eingeleitet wird. Verdi ist vom Stoff begeistert und schreibt den Maskenball
unter dem Druck der Zensur immer wieder um.
Nach mehreren Eklats mit der Theaterintendanz und der neapolitanischen Regierung zog Verdi schlussendlich sein Werk aus Neapel zurück.
Verdi nahm das Angebot an, sein Stück in Rom aufzuführen und
"Ein Maskenball" begann seinen Siegeszug am 17. Februar 1859 mit der Uraufführung im "Teatro Apollo" in Rom.
Wie in vielen seiner Opern fängt Giuseppe Verdi auch in diesem Werk fatale Ironien ein, die der Verstrickung von Achtlosigkeit,
riskantem Spiel und überspitzter Leidenschaft erwachsen.
Der tragische Grundkonflikt wird immer wieder von absurder Komik und operettenhafter Leichtigkeit unbeirrt fortgeführt.
Im kommenden Sommer vollzieht sich das Drama "Ein Maskenball" der Kammeroper Frankfurt unter freiem Himmel.

 

 

 
 
   
   
   

 

 
 
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Opera giocosa: Zwanzig Jahre Kammeroper im Palmengarten

In Frankfurt ist in den letzten zwanzig Jahren etwas entstanden, das einzigartig ist in Europa: Ein sommerliches Opernfest inmitten einer Naturoase.
Alte hohe Bäume umsäumen ein Opernhaus ohne Wände. 1994 bespielte die Kammeroper Frankfurt mit drei selten aufgeführten Werken berühmter Komponisten -
es waren Donizettis Viva la Mamma und Nachtglocke sowie Bizets Dr. Mirakel - zum ersten Mal die Muschel im Palmengarten.
Ein Mirakel ist seitdem auch diese Open-Air-Opernreihe geworden.
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