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Premiere Fr. 24. März 2017

ÜBERICH + MICH

Musiktheater über Unbestechlichkeit, Loyalität, Sachlichkeit,
Aufrichtigkeit, Überparteilichkeit

Musik und Texte von Schubert, Bellini, Mozart, Verdi, Händel, Heine, Kreisler u.a.
Kombiniert von Bert Bresgen und Rainer Pudenz

Leitung: Rosenberg, Pudenz, Vilagrasa, Keller, Berghoff, Bresgen, Beiner
Mitwirkende: Rink, Nymoen, Fenbury, Rüger u.a.

weitere Vorstellungen: Di. 28., Fr. 31. März, Sa. 1., So. 2., Di. 4., Do. 6., Sa. 8. April 2017 jeweils 20 Uhr

Spielort: Unitarische Freie Religionsgemeinde K.d.ö.R, Fischerfeldstr. 16, Frankfurt am Main

Vorverkauf: Frankfurt Ticket Tel: 13 40 400 und an der Abendkasse

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Man reibt sich die Augen: Die Welt scheint seit einiger Zeit noch ein wenig mehr aus den Fugen zu geraten zu sein, als sie schon immer war. Charaktere, deren allzu offenkundige Schurkenhaftigkeit und deren Schmierenkomödiantentum man in einer Inszenierung als "etwas übertrieben" empfände, werden zu realen Staatenlenkern. Lüge, Egoismus, Boshaftigkeit triumphieren in den sogenannten "sozialen Netzwerken". Acht einzelne Menschen besitzen aktuell so viel wie die Hälfte der gesamten restlichen Menschheit, während wir uns mit der alltäglichen kleinen Selbstbespiegelung begnügen.

EIN Genre kannte sich mit solch finsteren Verhältnissen schon immer bestens aus und ließ gleichzeitig immer eine mögliche Gegenwelt aufblitzen: Die Oper. Sie hielt und hält die schönsten Schurken bereit und träumt doch von freien Menschen. Sie zeigte und wagte stets alles.

In "Überich und mich" erkundet die Kammeroper die Welt jenseits der Liebe: als Ort, in dem Menschlichkeit, Gerechtigkeit und das maßlose Vergnügen an der Freiheit dennoch stets möglich bleiben. Es geht also um Themen, die seit je her auch die Unitarier umtrieben. Und das wie bei der Kammeroper üblich nie belehrend, sondern unbelehrbar komisch und doch untröstlich tragisch. Und mit Gesang. Zu den Terminen wird es erstmalig auch die ein oder andere Begleitveranstaltung der Kammeroper geben, die den realen Hintergrund ausleuchtet.

 
Foto: Martin Grothmaak    

 

 

In Vorbereitung Sommer 2017

Kammeroper Frankfurt im Palmengarten

Giuseppe Verdi

Ein Maskenball

Melodrama in drei Akten, Text von Antonio Somma
In neuer deutscher Übersetzung von Thomas Peter

Premiere: 15. Juli weitere Aufführungen: 21., 22., 23., 26., 28., 29., 30. Juli und 2., 4., 5., 9., 11., 12. August 2017
jeweils 19.30 Uhr Bei Regen findet die Aufführung konzertant statt.

Leitung: Erdl. Pudenz, Vilagrasa, Keller, Berghoff, Bresgen, Beiner
Mitwirkende: Solisten, Chor und Orchester der Kammeroper Frankfurt
Aufführungsort: Orchestermuschel/Musikpavillon im Palmengarten
Eingang: Bockenheimer Landstraße/Palmengartenstraße 11 und Siesmayerstraße 63

 

 

Als Giuseppe Verdi vom neapolitanischen "Teatro di San Carlo" den Auftrag bekam für das Jahr 1858 ein Werk zu schreiben, klagte er: "Ich befinde mich in einem wahren Inferno und verfluche die Stunde, als ich den Kontrakt unterschrieb." Als Sujet dieses Projektes hatte Verdi Eugène Scribes Libretto "Gustave III. ou le bal masqué" gewählt, welches das Attentat im Jahre 1792 auf Schwedens König Gustaf III thematisiert. Das Thema war hochaktuell, denn nur einige Monate zuvor misslang das Attentat Graf Orsinis auf Napoleon III., wodurch das Ende der Bourbonen-Herrschaft in Neapel eingeleitet wird. Verdi ist vom Stoff begeistert und schreibt den Maskenball unter dem Druck der Zensur immer wieder um.
Nach mehreren Eklats mit der Theaterintendanz und der neapolitanischen Regierung zog Verdi schlussendlich sein Werk aus Neapel zurück. Verdi nahm das Angebot an, sein Stück in Rom aufzuführen und
"Ein Maskenball" begann seinen Siegeszug am 17. Februar 1859 mit der Uraufführung im "Teatro Apollo" in Rom.
Wie in vielen seiner Opern fängt Giuseppe Verdi auch in diesem Werk fatale Ironien ein, die der Verstrickung von Achtlosigkeit, riskantem Spiel und überspitzter Leidenschaft erwachsen.
Der tragische Grundkonflikt wird immer wieder von absurder Komik und operettenhafter Leichtigkeit unbeirrt fortgeführt.
Im kommenden Sommer vollzieht sich das Drama "Ein Maskenball" der Kammeroper Frankfurt unter freiem Himmel.

 

 

 
   

 

 
 
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Opera giocosa: Zwanzig Jahre Kammeroper im Palmengarten

In Frankfurt ist in den letzten zwanzig Jahren etwas entstanden, das einzigartig ist in Europa: Ein sommerliches Opernfest inmitten einer Naturoase.
Alte hohe Bäume umsäumen ein Opernhaus ohne Wände. 1994 bespielte die Kammeroper Frankfurt mit drei selten aufgeführten Werken berühmter Komponisten -
es waren Donizettis Viva la Mamma und Nachtglocke sowie Bizets Dr. Mirakel - zum ersten Mal die Muschel im Palmengarten.
Ein Mirakel ist seitdem auch diese Open-Air-Opernreihe geworden.
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